Wir werden ab und zu von Geschäftsfreunden gefragt, wie wir unsere Homepage betreiben und mit welchen Partnern wir zusammenarbeiten.
Warum wir auf dem Hof möglichst alles selbst machen
Die vielleicht überraschende Wahrheit ist: Wir machen von unseren Texten bis zu den Fotos möglichst alles selbst. Gleiches Prinzip wie in unserer Landwirtschaft, in der wir Futter und Einstreu für die Reitanlage selbst produzieren. Oder wie im Büro, wo wir die Buchhaltung fast ganz selbst übernehmen und uns für den Jahresabschluss und andere knifflige Sachen von einem Steuerberater helfen lassen. Oder in den Bereichen Wärme und Strom, wo wir in den nächsten Jahren hoffentlich komplett unabhängig werden. Uns ist es einfach lieber, eine Sache selbst zu lernen, als sie dauerhaft aus der Hand zu geben.
Vom Onepager zur eigenen Website: unser Start 2022
Ganz ohne Hilfe ging es aber auch bei der Homepage nicht. Aufgesetzt wurde sie technisch und hinsichtlich des gestalterischen Grundkonzepts von Nils und seiner Agentur Nørd Design. Das Konzept lehnt sich natürlich an die Farbwelt unseres Logos und unserer Werbemittel an. Als technischer Unterbau kommt ein WordPress-System mit dem Divi-Theme zum Einsatz, das perfekt für eine eigene Betreuung ausgerichtet ist. Denn genau das war uns wichtig: dass wir danach alleine weiterarbeiten können.
Und da wir bei unserer Übernahme 2022 nur einen Onepager vorgefunden haben, also eine einzige Seite mit ein paar Absätzen, sind wir in den letzten Jahren mit unserer immer umfangreicheren Webseite mitgewachsen.
„Die erste Seite, die wir ohne Nils gebaut haben, war die Übersicht über unsere Ställe und Boxen. Für den viel schlankeren Vorgänger der aktuellen Version ist schon fast ein ganzer Sonntag draufgegangen. Heute würden wir eine einfache Seite in einer Stunde schaffen.“
Inzwischen sind aus dem einen Onepager die Bereiche Reitanlage, Landwirtschaft und Hofküche geworden, dazu Kalender, Hof-Tagebuch, Stellenanzeigen und dieser Blog.
Warum sich der Aufwand für einen Reitbetrieb lohnt
Einerseits natürlich, um Interessenten auf uns aufmerksam zu machen: Reiter auf der Suche nach einem Stall, Gäste für unser Café & Bistro Hofküche und neue Kollegen, die sich für ihre Entscheidung einen Eindruck von den Arbeitsbedingungen machen wollen.
Andererseits für alle, die schon da sind. Unsere Einsteller informieren wir zum Beispiel in unserem digitalen Kalender über anstehende Lehrgänge und Veranstaltungen.
Und in unserem Hof-Tagebuch können auch Externe aus Familie und Freundeskreis an unserem Hofleben teilhaben. Bei größeren Veranstaltungen, wie dem Meutetraining im letzten Jahr, nehmen wir uns die Zeit für einen Blogbeitrag, um noch intensiver über das reiterliche Leben auf unserem Hof zu berichten.
Eigene Website oder Social Media – was bringt mehr?
Wenn dann noch Zeit bleibt, kümmern wir uns um unsere Social-Media-Kanäle Instagram und Facebook, aber an der Frequenz unserer Posts sieht man schnell, dass da noch Luft nach oben wäre.
Wir glauben aber auch, dass unsere Zeit trotz viel geringerer Reichweite in eigene Angebote besser investiert ist, da man hier selbst in der Hand hat, in welchem Umfeld man gesehen wird – und wie lange ein Beitrag sichtbar bleibt. Unsere eigene Seite gehört uns. Was wir hier aufbauen, ist auch in fünf Jahren noch da.
Ausbauen wollen wir dagegen unseren YouTube-Kanal, bei dem wir viel Unterstützung von Nils bekommen. Denn bewegte Bilder zeigen einfach besser als Text, wie es sich anfühlt, bei uns zu reiten und zu arbeiten.

